45484_1369766368223_7838371_n_1Wer viel auf deutschen Straßen unterwegs ist, der hat schon ’ne Menge gesehen. Heftige Unfälle, stressige Staus und rücksichtslose Autofahrer. Leider vergessen einige Leute hinter’m Lenkrad jegliche Vernunft. Das einfache Reißverschlussprinzip sorgt regelmäßig für wilde Manöver und korrekte Überholvorgänge sowie das Rechtsfahrgebot werden gern ignoriert. Aber wenn es denn mal kracht, hört der Spaß auf. Oft ist schnelle Hilfe notwendig, allerdings kämpfen sich Polizei und Feuerwehr meist mühsam vom Stauende durch die Fahrzeuge. Da möchte ich nicht der sein, der im Unfallfahrzeug sitzt und auf Hilfe wartet und für den möglicherweise jede Sekunde zählt. Dabei ist es doch so einfach, ein schnelles Eingreifen zu erleichtern. Dazu müssen die Fahrzeuge einfach nur eine Rettungsgasse bilden. Und das nach Möglichkeit, bevor der komplette Stillstand einsetzt. Hilfreich in dem Zusammenhang ist es, die Musik etwas runterzuschrauben. Nur so bekommt man überhaupt mit, ob ein Rettungsfahrzeug versucht, zur Unfallstelle zu fahren.Rettungsgasse_158554Übrigens: in Deutschland, Tschechien und Österreich ist die Bildung einer Rettungsgasse gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben. Das sollte in jedem Land so sein. Schlimm allerdings, dass erst Maßnahmen angedroht werden müssen, um so eine Selbstverständlichkeit zu etablieren. Grundsätzlich bildet man eine Rettungsgasse, indem die Autos der rechten Spur so weit wie möglich nach rechts fahren und die Autos auf der linken Spur so weit wie möglich nach links. Irgendwie logisch. Bei mehr als zwei Spuren ist es auch nicht viel schwerer. Grundsätzlich gilt: die Rettungsgasse wird so weit links wie möglich gebildet. Das vermeidet zu viele LKWs und ermöglicht den Rettungskräften außerdem die bestmögliche Sicht. Bei drei Spuren fahren also die Fahrzeuge der linken Spur trotzdem weiterhin nach links, aber der Rest orientiert sich nach rechts.

Hier gibt’s das Prinzip der Rettungsgasse nochmal anschaulich im Video:

Bitte merkt Euch diese lebensnotwendige Maßnahme und haltet Euch im nächsten Stau dran. Auch wenn Stillstand meist spontan für schlechte Laune sorgt…
Ein paar andere Blogger haben sich ebenfalls Gedanken zur Verkehrssicherheit gemacht. Hier findet ihr die Beiträge:
Jens: www.rad-ab.com
Mario: www.autoaid.de
Oli: der-auto-blogger.de
Thomas: www.autogefuehl.de
Peter: www.faszination-autos.com
Can: bycan.de
Matthias: www.fahrrueckt.de
Markus: blog.mercedes-benz-passion.com
Thomas: www.autokarma.de
Jan: auto-geil.de
Mikhail: www.newcarz.de
Jan: drive-blog.de
Matthias: www.motoreport.de
Sebastian: passiondriving.de
Thomas: www.greenmotorsblog.de
Tom: 1300ccm.de – Inhalt: Selbst erlebte Verkehrshindernisse bei Einsatzfahrten für die freiwillige Feuerwehr.
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