20130304-111046.jpgWenn Ihr diese Zeilen lest, sind Sebastian und ich schon auf der Bahn. Im gletscherweissen Audi A3 Ambition 2.0 TDI auf dem Weg von Ingolstadt nach Genf. Die Challenge über 550 Kilometer gegen zwei andere Autoblogger-Teams lautet: schnell ankommen und dabei so wenig wie möglich verbrauchen. Puh. Schnell fahren kann ich. Aber Sprit sparen? Da habe ich bisher ehrlich gesagt noch nie so richtig drüber nachgedacht. Obwohl, wenn wir ein paar Testkilometer in neuen PS-Monstern drehen und das Display danach einen Durchschnittsverbrauch von gut 25 Litern anzeigt, dann kommt man kurz in’s Grübeln und fängt an zu rechnen. Bei derzeit etwa 1,60 EUR pro Liter Superbenzin kosten hier 100 Kilometer 40 EUR. Einmal von Hamburg nach München liegen wir bei gut 320 EUR. Ziemlich üppig. Auf der anderen Seite wären wir aber auch in 4 Stunden da. Der Audi A3, den wir heute fahren, soll angeblich nur 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer schlucken. Mit dem dauert die Tour dann auch mindestens doppelt so lange, allerdings liegen die Spritkosten auch nur bei 46 EUR für die gleiche Distanz. Das ist gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Und beides ist enorm wichtig.
Aber lässt sich der vom Hersteller angegebene Verbrauchswert überhaupt erreichen? Das zeigt sich heute. Wir werden versuchen, unterwegs so wenig wie möglich zu verbrauchen. Welche Möglichkeiten haben wir? Unnötigen Ballast vermeiden. Also keinen Duftbaum.audirt13_duftbaumWeitere Maßnahmen lassen sich easy umsetzen, um dadurch den Verbrauch deutlich zu reduzieren:

– abruptes und heftiges Gas geben vermeiden
– frühzeitig schalten
– unnötiges Gewicht vermeiden
– ab 80 km/h die Fenster schließen für eine bessere Aerodynamik
– beim Ausrollen die Schubabschaltung des Motors nutzen, statt frühzeitig auszukuppeln
– wenn möglich, Sitzheizung und Klimaanlage nicht benutzen
– schon bei kurzen Wartezeiten lohnt das Abschalten des Motors

Und das Wichtigste: harmonisch, flüssig und vorausschauend – und damit effizient – fahren!

Hört sich alles ganz einfach an. Aber ist gegen jede Gewohnheit, daher sind wir selbst gespannt, wie schnell wir die Maßnahmen umsetzen können. Immerhin sind zwei weitere, erfahrene Teams am Start, die sich sicherlich auch eine Taktik bereitgelegt haben. Wir werden von unterwegs berichten und euch auf dem Laufenden halten, checkt am besten den motoso.de-Twitter-Account oder, sollten Euch auch die News der anderen Teilnehmer interessieren, die Twitter-Suche nach dem Hashtag: #AudiRT13

Stay tuned!