Freie Bahn mit Marzipan! Die Kultfigur Werner is back und startet derzeit hoch motorisiert in seinem fünften Kinofilm „Werner -Eiskalt“ in neue Abenteuer. Auch nach 30 Jahren und 12 Comic-Büchern gehen dem Erfinder Rötger „Brösel“ Feldmann die Geschichten nicht aus. Diesmal stehen die Figuren Holgi und Werner im Vordergrund, deren Rivalität bereits kurz nach der Geburt beim Kinderwagen-Rennen beginnt und sich später auf einer Reihe diverser Zweiräder fortsetzt. Gipfeln tut der Zweikampf beim legendären Rennen auf dem Flugplatz Hartenholm. Benzinverbrennung spielt bei allen Filmen und Büchern rund um Werner eine sehr wesentliche Rolle. Grund genug für uns, Rötger Feldmann im Rahmen unserer Rubrik „motoVIP: 10 Fragen an…“ ein paar Geheimnisse zu seiner automobilen Historie und zu aktuellen Fortbewegungsmitteln zu entlocken:

1. Was war Dein allererstes Auto?
Das war 1956, ein Mercedes Silberpfeil von Schuco zum Aufziehen.

2. Reisst Du immer noch ordentlich Kilometer auf dem Mopped ab? Oder was bevorzugst Du momentan zur Fortbewegung?
Die meiste Zeit verbringe ich auf meinem fünfrädrigen Bürostuhl vor meinem Mac.

3. Gibt es noch einen automobilen Traum, den Du Dir erfüllen willst?
Habbich zur Zeit keinen Kopp für. Bin mit meinem alten Wiesmann Roadster und meiner 57er Harley-Panhead ganz zufrieden.

4. In welchen Wagen würdest Du niemals einsteigen?
In einen Güllewagen, zum Beispiel.

5. Bist Du schon mal bei einer Motorsport-Veranstaltung an den Start gegangen?
Nö, höchstens mal bei ein paar Promi-Cartrennen. Wobei, doch: Ich war schon viermal Teilnehmer bei der TV TOTAL Stock Car Crash Challenge. Dreimal Treppe, einmal Sieger. Hat tierisch Laune gemacht.

6. Deine Top 3 Songs beim Cruisen?
„Eiskalt in die Kiste“ (Andreas Fahnert/Brösel), aus dem Soundtrack von WERNER – EISKALT
„Mit Karacho ohne Tacho“ (Andreas Fahnert)
„Freie Bahn mit Marzipan“ (Klaus Büchner)

7. Gasfuß oder Sonntagsfahrer: Dein aktueller Punktestand?
Keine Ahnung! Fahre zu selten und wenn, dann gerne schnell.

8. Deine Werner-Geschichten basieren auf eigenen Erfahrungen. Wieviel Persönliches von Dir steckt im aktuellen Kinofilm?
Eigentlich alles – und viel Herzblut.

9. Was war Deine persönliche Höchstgeschwindigkeit bisher? Womit?
Mach 2 mit der Concorde (2250 km/h). Mit dem Auto selbst: 285 km/h mit meinem Wiesmann Roadster. Mit dem Nobelschröder Ferrari: 330 Klamotten.

10. Tempolimits, alternative Kraftstoffe und Umweltplaketten findest du…?
Tempolimits versuch ich zu beachten, sofern sie angebracht sind, z.B. in Ortschaften etc. Meistens aber dienen Tempolimits auf Autobahnen und Landstraßen zum Füllen des Staatssäckels. Das is ne Riesensauerei, zu vergleichen mit Wegelagerei im finsteren Mittelalter! Am liebsten würde ich diese Blitzer mit ner riesigen Wumme wechblasen – so wie Werner in „Gekotzt wird später“!
Alternative Kraftstoffe find ich gut, wenn sie sauber brennen wie z.B. Methanol. Funktioniert im Bahnsport Langbahn und Speedway. Der Sprit, den wir heutzutage untergejubelt kriegen, wird immer schlechter. Früher war der Auspuff hellgrau, wenn man Kitt gegeben hat!
Umweltplaketten? Da kann ich nur über lachen! Das is genauso bekloppt wie die Raucherkampagne. Die ham doch ne Vollklatsche, die solche Gesetze beschließen. Das was hier wirklich gefährlich is, wird unter den Teppich gekehrt. Da rotten die Atommüll-Fässer vor sich hin und ich soll latzen, wenn ich mit meinem Auto in die Stadt fahre zum Einkaufen? Geht’s noch? Lustich, lustich – viel Stoff für neue Geschichten…

Wir danken für das interessante Interview und wünschen klingelnde Kinokassen!