Gut geplättet ist halb verschrottet, die Abwrackprämie sorgt beinahe überall für zufriedene Gesichter. Hier die neusten Infos und Entwicklungen zum Thema „Umweltprämie“. Etwa die Änderung für Anträge, die ab dem 2. März greifen sollen, sowie die kritisierte Regelung, wonach Hartz-IV Empfänger nichts von den 2500.- Euro haben.

Die Abwrackprämie gilt auch für Reisemobile

Wie auf dem Onlineportal der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen ist, gilt die Abwrackprämie nicht nur für Pkws, sondern auch für Caravans und Campingbusse. Das dürfte vor allem die Besitzer älterer Fahrzeuge freuen, die unter hohen Steuern und Fahrverbotszonen zu leiden haben. Grundsätzlich gelte die Regelung für alle Fahrzeuge der Klasse „M1“, das sind Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz, die nicht als Lkw angemeldet sind und nicht schwerer als 5,0 Tonnen sind.
Den ganzen Artikel gibt es hier: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/481840

Ab dem 2. März: Entwerteten Fahrzeugbrief des „Alten“

Auf der Webseite der BAFA ist zu lesen, dass die Richtlinie zur Beantragung der Abwrackprämie zum 2. März geändert werden soll. Um Missbrauch zu verhindern (vor allem durch den Weiterverkauf statt der Verschrottung alter Fahrzeuge) sollen künftig nur noch Anträge mit den entwerteten Original-Papieren akzeptiert werden. Zuvor reichte auch eine Kopie, bis die Änderung jedoch beschlossen ist, wird dies auch noch so bleiben.
Hier die ganze Pressemeldung der BAFA: http://www.bafa.de/bafa/de/pressemitteilungen/2009/05_umweltpraemie.html

Bester Opel-Absatz seit fünf Jahren dank Abwrackprämie

Wie auf RP-Online zu lesen ist, profitieren (wie von einigen befürchtet) längst nicht nur ausländische Kleinwagenhersteller von der Umweltprämie. So soll der krisengeschüttelte Hersteller Opel mitgeteilt haben, dass im Februar so viele Autos verkauft wurden, wie zuletzt vor fünf Jahren in einem Monat! Ein toller Erfolg, der auch auf die Markteinführung des „Opel Insignia“ zurückzuführen sei.
Hier der Bericht von RP-Online: http://www.rp-online.de/public/article/auto/verkehr/677039/Bester-Opel-Absatz-seit-fuenf-Jahren.html

Kurios: Abwrackprämie für Zahnersatz

Die von der Bundesregierung eingeführte 2500,- Euro Prämie zur Verschrottung alter Fahrzeuge treibt teilweise recht seltsame Blüten. Bild.de berichtet etwa, dass neben Möbelhäusern und Softwareherstellern jetzt auch ein Dentallabor in Mecklenburg-Vorpommern eine Geldprämie zur „Abwrackung“ mindestens acht Jahre alter Zahnersätze zahlt. Selbstverständlich nur in Verbindung mit einem Kauf eines Neuen.
Bild.de berichtet hier online: http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=7483114.html

Deutsche Autobauer profitieren am meisten von Abwrackprämie

WELT ONLINE räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Abwrackprämie vor allem ausländischen Kleinwagenherstellern die Taschen voll macht. Laut des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sollen in den ersten beiden Februarwochen mehr als die Hälfte der in Verbindung mit der Umweltprämie verkauften Neuwagen aus den Lagern deutscher Hersteller gerollt sein. „Das zeigt, dass wir auch bei den kleineren Fahrzeugen und der Kompaktklasse ein hervorragendes Angebot haben.“
Hier der Artikel von Welt Online: http://www.welt.de/welt_print/article3254813/Deutsche-Autobauer-profitieren-am-meisten-von-Abwrackpraemie.html

SPD fordert gerechte Hartz-IV Abwrackprämie

2500,- Euro für die Verschrottung des alten Gebrauchten einstreichen, dass Angebot nutzen derzeit viele Bundesbürger. Wer allerdings das Arbeitslosengeld II „Hartz-IV“ bezieht, dem vergeht die Freude über den Geldsegen der Bundesregierung schnell. Denn die Geldspritze wird als „geldwerte Einnahme“ eingestuft und mit den Sozialleistungen verrechnet. Laut WELT ONLINE streben SPD-Politiker nun eine Sonderregelung für Hartz-IV-Empfänger bei der Abwrackprämie an.
Hier der ganze Artikel: http://www.welt.de/politik/article3266349/SPD-fordert-gerechte-Hartz-IV-Abwrackpraemie.html