Mit rasanter Verbreitung zieht das Internet in Bereiche ein, die vom – nicht selten blinden – Vertrauen in die Kompetenz einzelner Ansprechpartner geprägt sind. Beispiel Werkstatt: Welcher Laie kann schon den Kostenvoranschlag für eine Reparatur wirklich beurteilen? Immer öfter findet man hierzu Unterstützung im Netz.

Das Internet als erste Anlaufstelle
So haben laut der „Cars Online“ Studie 2006 von Capgemini vor allem deutsche Fahrzeughalter das Internet für sich entdeckt. Immerhin 84 Prozent der Befragten nutzen Informationen aus dem Internet als erste Quelle bei der Suche nach Fahrzeugen und immer mehr auch bei der Suche nach Ersatzteilen und Serviceangeboten. Stärkstes Argument für das Internet ist die vielfache Transparenz der Informationen und Angebote, vor allem aufgrund der Möglichkeit des direkten Preisvergleichs. Dabei wird die fehlende persönliche Beratung wettgemacht durch den Austausch und die Bewertung von Informationen unter Gleichgesinnten.

Suchmaschinen helfen bei der Suche
Bei einer Suche auf Google findet sich für nahezu jede Marken-Modell-Kombination ein eigenes Forum, in dem leidenschaftliche Vertreter dieser Fahrzeuge motiviert und detailliert Ihr Wissen preisgeben. Wer hier seine Frage einigermaßen richtig formuliert, wundert sich manches Mal, wie schnell die Antworten im elektronischen Briefkasten eingehen. Sogar Händler, Werkstätten und Anbieter gebrauchter Teile nutzen mittlerweile solche Foren, um sich einen guten Namen durch kompetente Antworten zu machen.

Wissen online mit jedermann teilen
Spezielle Portale wie www.motoso.de haben diesen Trend erkannt. Der Online-Marktplatz vermittelt nicht nur ein breites Ersatzteil- und Dienstleistungsspektrum für Autos, Motorräder und andere Fahrzeuge, sondern verbindet Angebot und Nachfrage mit Tipps von Experten wie Dr. Rüdiger Etzold (Autor der wohl bekanntesten Schrauber-Buchreihe „So wird’s gemacht“ aus dem Delius Klasing Verlag) und ermöglicht seinen Benutzern, sich untereinander Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Jeder einzelne profitiert dabei vom allgemeinen und Spezialistenwissen. Dieser neueste Trend im Internet, Gemeinschaften gleichen Interesses, sogenannte „Communities“ zu bilden und zu fördern, lässt die von den Verbrauchern geforderte Transparenz entstehen und hebt Käufer und Verkäufer auf eine gemeinsame Augenhöhe.

Mundpropaganda auch im Netz
Dabei müssen weder Anbieter von Ölwechsel und Inspektion noch Verkäufer von Ersatz- und Zubehörteilen selbst aktiv in Foren und Weblogs werden. Schon eine fundierte Beschreibung, aussagekräftige Bilder und ehrliche Angaben zur Herkunft der Teile in den Inseraten sprechen sich in den Communities herum. Solche Präsenz auf gut frequentierten Plattformen wie motoso.de wirkt wie ein überregionaler Vermarktungsmotor und fördert den eigenen Online-Shop, Verwerterbetrieb und die eigene Werkstatt. So können die Besucher dieser Website auf Mausklick eine regionale Werkstattsuche über den eigenen Postleitzahlenbereich auslösen und damit Anbieter nahezu aller Serviceleistungen in der eigenen Umgebung finden.

Fachwissen erspart nicht immer den Gang zur Werkstatt
Bei größeren Reparaturen am Fahrzeug helfen Tipps allein nicht immer – der Weg in die Fachwerkstatt bleibt die sicherste Variante. Trotzdem kann nach dem Kostenvoranschlag ein Vergleich im Internet bares Geld sparen. Das Teileangebot von Internet-Marktplätzen wie motoso.de bietet neben neuen Originalteilen auch neuwertige, runderneuerte oder gebrauchte Ersatzteile. Hat man seine Ersatzteile gefunden, lässt man sie nach dem Online-Kauf und mit Absprache direkt an seine Werkstatt senden, um sie dort fachmännisch einbauen zu lassen.