In Zeiten steigender Unterhaltungskosten für Fahrzeuge wird oft am falschen Ende gespart. Wer an der Zapfsäule geschröpft wird oder eine Erhöhung des Versicherungsbeitrages per Post erhält, überlegt sich möglicherweise zweimal, ob er die fällige Inspektion an seinem Fahrzeug einhält.
Derzeit steuern immer mehr Fahrzeughalter ihr Gefährt erst dann in eine Werkstatt, wenn „wirklich etwas kaputt ist“. Dass dies reine Augenwischerei ist, wird vielen nicht klar. Denn durch regelmäßiges Durchsichten der Verschleißteile am Fahrzeug werden teure Folgekosten vermieden. Bestes Beispiel sind die Bremsen: Wer die Bremsbeläge bis zu einem hörbaren Schleifgeräusch abfährt, bewegt sich nicht nur unverantwortlich im Straßenverkehr, sondern hat nicht selten auch gleich neue Bremsscheiben auf der Werkstattrechnung. Diese überleben im Normalfall mehrere Sätze Bremsbeläge, werden durch abgefahrene Schleifplatten jedoch schon nach kurzer Zeit zerstört.

Hohe Kosten durch Folgereparaturen sollen die regelmäßigen Serviceintervalle vorbeugen. Sie sind zeitlich und inhaltlich genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Fahrzeuges angepasst. Damit sie diese wichtigen Termine einhalten und die Kosten übersichtlich und planbar halten können, hier unsere Tipps:

– Erkundigen Sie sich schon beim Fahrzeugkauf über die Preise für Servicetermine und wann der nächste fällig ist. Mit etwas Verhandlungsgeschick bekommen Sie die nächste Inspektion sogar preiswerter oder gar umsonst. Rechnen Sie die Inspektionen fest in die jährlichen Verbrauchskosten mit ein, wenn Sie eine Kaufentscheidung treffen.

– Achten Sie beim Fahrzeugkauf ein lückenlos geführtes Serviceheft. Das erspart Ihnen unliebsame Überraschungen. Sollten Eintragungen fehlen, fragen Sie nach dem Grund und haben Sie ein besonderes Augenmerk auf die betroffenen Fahrzeugteile. Fragen Sie im Zweifelsfall nach Fahrzeugmodellen mit preisgünstigeren Inspektionen.

– Klären Sie vor dem Servicetermin schriftlich die zu erledigenden Arbeiten ab. Streichen Sie überflüssige Arbeiten vom Auftragszettel wie etwa das Nachfüllen von Flüssigkeiten oder der Austausch von Scheibenwischerblätter. Erledigen Sie dies besser selbst, so haben Sie die volle Kostenkontrolle.

– Gehen Sie nach der Inspektion die erledigten Arbeiten mit dem verantwortlichen Mitarbeiter durch. Achten Sie auf Sonderposten in der Rechnung und lassen Sie sich diese erklären. Dies ist zwar zeitaufwändig, sollte aber im Service Ihrer Werkstatt enthalten sein. Lassen Sie sich die Inspektion im Serviceheft bestätigen.

– Sie haben Schwierigkeiten, sich an die Servicetermine zu erinnern? Bitten Sie Ihre Werkstatt, Sie regelmäßig per Anruf oder Brief an fällige Termine zu erinnern. Auch ein kleines Schild im Fahrzeuginnenraum erinnert Sie an kilometerabhängige Inspektionen.

In jedem Fall gehören Kosten durch Inspektionen in die grundsätzliche Überlegung, ein Fahrzeug anzuschaffen. Lassen Sie sich dabei nicht vom Grundsatz leiten, ein kleineres Auto ist auch günstiger in den Inspektionen. Ausschlaggebend sind Motortechnik und Hersteller. Ist Ihr letzter Servicetermin schon eine Weile her? Überwinden Sie sich und machen Sie einen Werkstatttermin. Sie könnten sonst unangenehm von plötzlich auftretenden Schäden am Fahrzeug überrascht werden. Und so etwas passiert wie jeder weiss immer dann, wenn man das Fahrzeug dringend benötigt.

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