Nicht nur für Jens Wolfram und Stefan Meyer von Westsidecars.de ist es ein Traumjob. Die Beiden befriedigen die Lust Ihrer Kunden auf alte und exotische Fahrzeuge mit einem Erlebnissurlaub der besonderen Art. Zum Autokauf in die USA, ein Reisebericht in zwei Teilen.

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Welcher darfs denn sein? Porsche 356 wie anderswo Fiat Punto.

Es begann mit der ersten Reise in die Staaten, um sich selbst das Traumauto rüberzuholen. Zurück in Hamburg konnte sich Jens vor Anfragen nicht retten: „Woher?“ „Wie teuer ist sowas?“ und vor allem „Kannst Du mir auch so eins besorgen?“

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Hinterhof-Fund mal anders: Mercedes Benz 300 SL Baujahr 1956

So kommt man ja nicht mehr zum Autofahren, wenn sich dauernd Neugierige vor den Kühler werfen! Also haben die beiden symphatischen Jungs Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und Westsidecars gegründet.

Wir übernehmen die Recherche, Kauf und die komplette Abwicklung in den USA und in Deutschland sowie den Transport zu einem Wunschzielort.

Für die besonders leidenschaftsvollen Interessenten, die es sich nicht nehmen lassen wollen, selbst in die Staaten zu reisen, bieten wir eine Mitreisegelegenheit an.

Diese können dann unter Anleitung Vorort ihr Fahrzeug selbst suchen und in den Container fahren. Alles unter dem Gesichtpunkt „meine Erlebnisreise – Autokauf in den USA und ich habe alles selbst gemacht“. Da wir uns um alle administrativen und organisatorischen Dinge kümmern, ist der Spaß- und Erlebnisfaktor so gut wie garantiert!

Jens Wolfram & Stefan Meyer
www.westsidecars.de

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Vom Dodge Charger Muscle Car bis zum…

…Mercedes Benz 380 SL Baujahr 1985, welcher Automobil-Kult beliebt?Mercedes-Benz-380-SL-Baujahr-1985

Die nächste Fuhre Traumwagen ist derzeit unterwegs nach Hamburg, im motoBlog lest Ihr den Reisebericht in zwei Teilen. Von der Anreise über erste Verkaufsgespräche spontan an der Tankstelle, Verhandlungen um einen Mercedes Benz 560 SL bei totaler Dunkelheit bis zum abschließenden Besuch des „Pamona Swap“ Oldtimer Meetings mit mehr als 5000 Fahrzeugen.

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Fundgrube: „Pamona Swap“ Oldtimer Meeting.

Westsidecars.de Reisebericht Teil 1

Hindernisse, Kurioses und der absolute Wahnsinn.

Die letzten 3 Tage vor der Abreise.
Fast alles steht wie üblich auf dem Kopf, Fragen über Fragen! Sind die Papiere komplett? Was nehme ich alles mit? Haben unsere Kunden auch an alles gedacht? Letzte Telefonate mit unseren Kontaktpersonen in den Staaten! Haben unsere Mitreisenden auch Ihre Traveler-Checks besorgt? Sind die Reisepässe noch gültig? Flüge gebucht und die Sicherheitsbestimmungen gecheckt? Funktioniert die Taschenlampe, sind Blaumänner mit im Gepäck, Navigationsgerät, Kartenmaterial, arbeiten die Computer einwandfrei? Sicherheitskopien gemacht…etc. Wir könnten diese Liste endlos fortführen, aber an dieser Stelle sei genug von Tools und Werkzeugen erzählt.
Weiter geht es mit Telefonaten mit unseren Auftraggebern, die Bestellungen abgegeben haben und leider nicht mit uns zusammen reisen können. Uns aber Ihr Vertrauen schenken, für Sie ein Auto zu finden, den Kauf sowie Transport und Einführung in Deutschland abzuwickeln.
Jeder unserer Auftraggeber ist darüber informiert, dass wir ihn auch mitten in der Nacht zu Deutscher Zeit kontaktieren werden und auf 9 Stunden Zeitverschiebung keine Rücksicht nehmen können, wenn es darum geht in der Wüste Nevadas eine Kaufentscheidung zu treffen.

Ebenfalls müssen die Auftraggeber gewählt sein, Blitzüberweisungen in die
Staaten zu tätigen. Denn wenn wir ein Auto gefunden haben, muss es sehr schnell gehen! Warum? In einigen Segmenten herrscht eine regelrechte Jagd auf die besten Autos, leider gibt es von den guten Fahrzeugen immer weniger.
Recherche, Objekt ins Visier nehmen, schnell kontaktieren, möglichst einen Termin in den nächsten Stunden organisieren……

Hört sich bis hier noch recht einfach an, oder? Ist es nicht, denn jetzt geht es erst richtig los, Route planen, schauen was es auf dem Weg sonst noch gibt, denn von einer Besichtigung zur nächsten sind es häufig mehr als 200 Meilen und der Verkehr in den USA ist gnadenlos.

Dann noch zwischendurch unsere Spontankäufe – kleiner O-Ton während einer Fahrt: „Hey da auf der Tanke, siehst Du den Porsche, ja sieht gut aus, komm schnell rüber“. Jetzt mal eben 3-5 Spuren wechseln im dichten Verkehr, nicht so einfach, klar. Vollbremsung, aussteigen wie in einem Krimi und ran an den Besitzer. Hi, how are you? Und dann geht es los. Great car, is it still for sale? May be, why do you want to buy it? It looks nice and it want be home to germany. Er lacht herzhaft! Why not.

Jetzt muss es schnell gehen, denn wir haben ja noch einen oder mehrere
Termine vor uns. Und die Zeit ist hier immer sehr sehr knapp. Keine
Kompromisse, saubere Jeans und T-Shirt…. jetzt noch, egal, später nicht mehr. Runter unter den Porsche, alle Stellen abklopfen, Motor testen, Probefahrt, Anzahlung leisten und dem Verkäufer volles Vertrauen schenken, dass das Auto auch noch in den nächsten Tagen da ist. Verträge? Gibt es nicht und die Amerikaner nehmen´s auch mit derartigen Dingen nicht so genau…

Nächster Teil des Westsidecars.de Reiseberichtes am kommenden Freitag!

PS: Wer noch nach dem Traumauto sucht sollte bei Jens & Stefan vorstellig werden, allein von der letzten Reise bringen sie folgende Traumwagen mit:
T-Bird (1956), Porsche 911T (1973), SL 560 (1988), Porsche 912 (1967), 2 Dodge Charger (1969), 2 Chevrolet Camaro (1968), 11 Mustangs (1965-1968), Lincoln Continental (1971), SuperBee (1970), 1 Pontiac Firebird (1967), Porsche 911S (1972).

Kontakt:
westsidecars.de Limited
Dienstleistungen für klassische Fahrzeuge

Jens Wolfram
Am Ochsenzoll 15b
22850 Norderstedt

Telefon Jens: +49 (0)163-2780233
Telefon Stefan: +49 (0)178-1886760

E-Mail Jens Wolfram: jw@westsidecars.de
E-Mail Stefan Meyer: sm@westsidecars.de
Internet: www.westsidecars.de