Bei eingeschalteter Heckscheibenheizung muss das Feld mit den sichtbaren Leiterbahnen nach einiger Zeit frei von Beschlag oder Eis sein. Bei Störungen zuerst Sicherung im Sicherungskasten überprüfen. Ist die Sicherung in Ordnung, festen Sitz der Kabelstecker an der Heckscheibe überprüfen, gegebenenfalls von Korrosion reinigen. Funktioniert die Heckscheibenheizung immer noch nicht, Zuleitungen und Schalter prüfen.

Heizdraht überprüfen. Spannung zwischen Heizdraht und Anschlussstelle der elektrischen Zuleitung messen. Dazu Prüfspitze des Messgerätes mit einem breiten Stück Aluminiumfolie umwickeln und dieses während der Messung auf den Heizdraht drücken –Pfeil–. Motor starten und Scheibenheizung einschalten. Spannung in der Mitte jedes Heizdrahtes messen. Beträgt sie ca. 6 Volt, ist der Draht in Ordnung. Beträgt die Spannung ca. 10 Volt oder 0 Volt, ist der Draht unterbrochen. Durch Schieben der Prüfspitze entlang des Heizdrahtes kann die Bruchstelle ermittelt werden: Dort tritt ein abrupter Spannungswechsel zwischen Null und mehreren Volt auf.

Sind Heizfäden unterbrochen, hilft handelsüblicher Leitsilberlack zur Wiederherstellung der Verbindung. Dazu beschädigten Bereich –A– reinigen. Unterbrochene Stelle –A– von beiden Seiten mit Klebeband –B– abkleben und mit einem kleinen Pinsel Leitsilberlack –C– auftragen. Leitsilberlack bei ca. +25° C ca. 24 Stunden trocknen lassen. Es kann auch ein Heißluftfön verwendet werden. Bei +150° C trocknet der Lack in ca. 30 Minuten.

Achtung: Heckscheibenheizung nicht einschalten, bevor der Lack ganz trocken ist. Kein Benzin oder andere Lösungsmittel zum Reinigen des beschädigten Teils verwenden.